Grusswort zum Jubiläum eines IKB Mitglieds: 10 Jahre Tasamouh
Tasamouh, ein Mitglied des Islamischen Kantonalverbands Bern, feierte das 10 jährige Jubiläum. Hier gehts zum vollständigen Grusswort. Es gilt das gesprochene Wort.
Tasamouh, ein Mitglied des Islamischen Kantonalverbands Bern, feierte das 10 jährige Jubiläum. Hier gehts zum vollständigen Grusswort. Es gilt das gesprochene Wort.
Der Regierungsrat bestätigt, dass Lehrpersonen keine sichtbaren religiösen Symbole tragen dürfen – darunter auch Kopftücher – und beruft sich dabei auf die Neutralitätspflicht des Staates. Der islamische Kantonalverband Bern (IKB) und die Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS) kritisieren diese Regelung, da sie eine gezielte Einschränkung für Personen darstellt, die aus religiösen oder kulturellen Gründen eine Kopfbedeckung tragen. Diese Praxis beeinträchtige den Zugang zum Lehrberuf und die berufliche Integration. Der Verband ruft zu Dialog, Verständnis und Austausch auf, um Offenheit, Gleichberechtigung und Vielfalt mit staatlicher Neutralität zu vereinen.
Der IKB setzt sich im Kanton Bern aktiv für Zweisprachigkeit ein – als Brücke zwischen Kulturen, Religionen und Gemeinschaften. Dank der Unterstützung des Kantons wurde die Website ins Französische übersetzt, um auch französischsprachige Mitglieder einzubeziehen. Zweisprachigkeit steht für Offenheit, Gleichberechtigung und gegenseitigen Respekt – Werte, die das Fundament eines vielfältigen und geeinten Bern bilden.
Der Islamische Kantonalverband Bern (IKB) nimmt mit Besorgnis wahr, dass der SRF-Rundschau-Beitrag zum Hotelverkauf am Thunersee Stereotype verstärken und zur gesellschaftlichen Polarisierung beitragen kann. Während in einer freien Marktwirtschaft die Käuferschaft ihr Angebot eigenständig gestalten darf, stellt sich die Frage, ob bei vergleichbaren Fällen mit Schweizer Eigentümerinnen und Eigentümern in gleicher Weise berichtet worden wäre.
Der Islamische Kantonalverband Bern (IKB) zeigt sich besorgt über den Fall in Worb, bei dem einer Lehrerin aufgrund ihres Kopftuchs die Weiterbeschäftigung verweigert wurde. Eine Regelung, die religiöse Symbole an öffentlichen Schulen verbietet, mag formal für alle gelten – sie führt jedoch faktisch dazu, dass religiös praktizierende Menschen aus dem Schuldienst ausgeschlossen werden. Anstatt Vielfalt zu stärken, verdrängt eine solche Praxis religiöse Identitäten aus dem öffentlichen Raum und erschwert die gleichberechtigte Teilhabe im Berufsleben. Dies betrifft nicht nur Musliminnen und Muslime, sondern Angehörige aller Glaubensrichtungen. Der IKB spricht sich daher klar gegen eine Ausweitung dieser Regelung aus. Sie ist ein Beispiel, das nicht Schule machen darf. Bessere Wege bestehen – Wege, die ohne Ausgrenzung auskommen und im gesellschaftlichen Dialog entwickelt werden können.
Der Islamische Kantonalverband Bern (IKB) ist tief betroffen über das verheerende Naturereignis im Walliser Dorf Blatten. Als Mitglied der Föderation islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS) stehen wir in voller Solidarität an der Seite der Betroffenen. Wir rufen dazu auf, die laufenden Hilfsaktionen – insbesondere jene von Caritas Schweiz – tatkräftig zu unterstützen.
Für rund 38.500 Menschen im Kanton Bern bricht heute ein ganz besonderer Tag an.
Es ist der Tag des Festes des Fastenbrechens, auch bekannt als Eid ul Fitr oder Zuckerfest, das den Abschluss des heiligen Fastenmonats Ramadan markiert. Neben dem morgendlichen Gebet und einer Predigt werden Festtagsgrüsse ausgetauscht, Geschenke verteilt und gemeinsame soziale Aktivitäten unternommen.
Der Islamische Kantonalverband Bern sendet allen Muslimen im Kanton Bern herzliche Segenswünsche für einen gesegneten und freudvollen Eid ul Fitr Festtag.
Eid Mubarak!
Ein Insasse kritisiert, die Schweiz kümmere sich zu wenig um muslimische Gefangene. Imam Muris Begovic und andere Experten geben ihm recht. Stimmen aus der SVP finden, christliche Seelsorge genüge.
Die Leiche: in ein weisses Tuch gewickelt. Der Grabstein: nach Mekka ausgerichtet. Der Mann, der zu den Hinterbliebenen spricht: ein Imam.
So fremd die Rituale bei muslimischen Bestattungen wirken mögen – in Bern gehören sie längst zur Normalität.
Eine Studie der Uni Fribourg zu antimuslimischem Rassismus zeigt, rund ein Drittel der Musliminnen und Muslimen in der Schweiz ist schon Opfer von Anfeindungen geworden. Dennoch ist die Zahl gemeldeter Fälle klein.